Erneut gute Auftritte trotz Niederlagen für Spitzenteams der Damen und Herren

Nicht immer kann das Wunder gelingen, einen 2:4 Rückstand nach den Einzeln aufzuholen. So verloren die 1. Herren erstmals ein Ostliga-Spiel. Schadlos hielten sich hingegen die Teams der Herren-Teams 2 bis 4. Für die 1. Damen begann der Spieltag mit viel Frust über den Zustand der Plätze im Ostragehege, welcher Nerven für das spätere Match kostete.

(von Andreas Petermann)

Nach zwei Siegen zu Saisonbeginn wollte das Team der 1. Herren einen erneuten Coup beim Auswärtsauftritt in Berlin landen. Gegenüber stand der stark besetzte TV Frohnau. Bei bestem Tenniswetter wurde schnell klar, dass auch diese Partie ein hartes Stück Arbeit werden würde. Marc Szelig unterlag dabei seinem polnischen Kontrahenten trotz starkem Beginn letztlich klar und auch Tom Schinnerling musste sich dem druckvollen Spiel seines Gegners beugen. Somit lag einiger Druck auf den Schultern von Routinier Andrzej Mach. Dieser lieferte sich mit seinem chilenischen Gegenüber Sandplatztennis vom Feinsten. Nach 2 hart umkämpften Sätzen entschied der Match-Tiebreak diese Partie. Andrzej konnte beim Stand von 8-9 danke eines Netzrollers einen Matchball abwehren, um sich im Anschluss mit einem mehr als spektakulären Ballwechsel einen eigenen Matchball zu erarbeiten. Ein Returnfehler des Frohnauers sicherte Andrzej dann den Sieg, der den SVDDM vor einem 0:3 Rückstand bewahrte. So lag die Verantwortung nun bei Bartosz Wojnar, Oskar Michalek und Vladimir Reznicek, eine günstige Ausgangssituation für die Doppel zu schaffen. Leider fanden sowohl Oskar als auch Vladimir nicht zu ihrer sonstigen starken Form und so verloren sie dieses Mal ihre Partien – das ist Tennis. Bartosz spielte im Spitzeneinzel erneut überragend auf und verhinderte mit seinem Sieg gegen einen polnischen Weltranglistenspieler die Vorentscheidung für den TV Frohnau.

1. Herren am dritten Ostliga-Spieltag: Gekämpft und TV Frohnau knapp unterlegen

Eine erneute Sensation musste also gelingen. Und es sah zwischenzeitlich sehr gut aus. Bartosz/ Oskar und Marc/ Vladimir gelangen Satzerfolge. Auch Andrzej/ Tom konnten gut mithalten. Letztlich erwiesen sich deren beide polnische Kontrahenten doch als etwas zu stark und somit lag der SVDDM mit 2:5 zurück. Welche große Moral im Team steckt zeigten die beiden anderen Doppel, die trotz eines uneinholbaren Rückstandes unter den Anfeuerungsrufen des restlichen Teams weiter siegreich kämpften, um somit den 4:5 Endstand zu besiegeln. Unter dem Strich steht somit eine knappe Niederlage, die das Team aber nicht umwerfen wird. Das Glück, was in den letzten Wochen auf unserer Seite war, fehlte dieses Mal einfach. Weiter geht es nächste Woche im sächsischen Duell beim Tabellenführer Leipziger TC 1990.

Erneute Erfolge konnten die Teams der Herren 2-4 einfahren. Besonders die 2. Herren waren in ihrem Duell beim USV Dresden sehr gefordert. Ein 3:3 nach den Einzeln (Siege durch Mikhail Bich, Andreas Petermann, Hakan Heise) sorgte für Spannung in den Doppelpartien. Hier konnte schließlich das Duo Heise/ Petermann den entscheidenden fünften Punkt für das Team von Kapitän Martin Pendzik holen. Die 3. und 4. Herren (8:1 beim ESV Dresden II sowie 7:2 gegen den BSV Sebnitz) hatten hingegen weniger Mühe in ihren Partien.

2. Herren feiert knappen Sieg gegen den USV TU Dresden

Einer erneut schweren Aufgabe sahen sich die 1. Damen gegenüber, da mit dem VTC Reichenbach eine starke Mannschaft zu Gast war. Eine noch größere Herausforderung waren aber zunächst die Tennisplätze im heimischen Ostragehege, die sich als nicht bespielbar erwiesen. So musste kurzerhand eine Ersatzanlage organisiert werden, sodass das Punktspiel schließlich auf den Courts des SV TuR Dresden stattfand. Der Organisationsstress kostete unseren Damen leider schon im Vorfeld viel an Energie und Lust auf die Partien, sodass das Spiel klar mit 9:0 an die spielerisch sehr guten Gäste aus Reichenbach ging.

Ergebnisse anderer Teams folgen…

 

Einen Überblick über alle bisherigen Resultate der Mitte-Teams findet Ihr hier.

Den DNN-Artikel von Rolf Becker zum dritten Ostliga-Spieltag findet Ihr hier.